Webdesign

Eine wichtige Frage für alle Laien im Internet ist wohl die, was eigentlich alles zum Webdesign gehört. Im Grunde genommen ist es ganz einfach, diesen Begriff zu definieren, denn er beschreibt eigentlich die Gestaltung einer Internetseite. Dass die Definition aber doch nicht so klar und einfach ist, sieht man spätestens dann, wenn man bedenkt, dass Webdesign sich auch unbedingt so zeigen muss, dass es von Suchmaschinen positiv bewertet wird.
Vor allen Dingen ist es im Bereich des Webdesign wichtig, dass dieses die Seite klar und einfach durchstrukturiert. Das heißt, der Besucher muss einen klaren Überblick darüber erhalten, was er wo auf der Seite findet. Dazu gehört vor allen Dingen, eine einfach Navigation, die sich praktisch von selbst erklärt. Eine Funktion für die Suche nach bestimmten Inhalten ist oft ebenfalls wichtig, denn so können die Nutzer, die häufig nur wenig Zeit mitbringen, schneller ans Ziel gelangen.
Ebenfalls muss beim Webdesign beachtet werden, dass die Seite auch zu ihrem Besitzer passt. So können sich Farben und Bilder, die auf der Homepage verwendet werden, z. B. am Firmenlogo orientieren.
Dadurch ergibt sich ein gewisser Wiedererkennungswert, der ja oft gewünscht wird. Außerdem sollte nicht jede einzelne Unterseite ein anderes farbliches Design aufweisen, da dies zu unruhig wird. Einfach und klar heißt hier die Devise. Denn in punkto Webdesign ist weniger oft mehr.

Daneben kommt es auch darauf an, dass die Webseite nicht mit Bildern, Animationen, Informationen usw. überladen wird, denn auch dies führt schnell zur Unübersichtlichkeit. Sinnvoller ist es dann, mehrere Unterseiten zu gestalten, um alle Inhalte wiedergeben zu können. Der Webdesigner sollte sich die Webseite immer mit den Augen des Benutzers anschauen, darf dabei aber auch keinesfalls die Bedürfnisse des Besitzers der Seite aus den Augen verlieren. Hier entwickelt sich oft ein wahrer Balanceakt, der nur von wirklichen Profis ausgeführt werden kann.
Weiterhin gehört es zu den Aufgaben eines sinnvollen Designs, dass eine Webseite sich mit jedem Rechner, mit jedem Webbrowser anschauen lässt. Deshalb sollte man auf seltene Schriftarten ebenso verzichten, wie auf eine Programmierung, die nur mit bestimmten Browsern angezeigt werden kann. Dieses Thema ist sogar im Gesetz für barrierefreies Webdesigner rechtlich einwandfrei geregelt.
Auch muss darauf geachtet werden, dass das Webdesign nicht völlig an der Zielgruppe vorbeigeht. Eine Sportlergruppe, die sich auf ihrer Webseite um junge Nachwuchstalente bemüht, wird bei diesen wohl kaum mit den Alpen als Hintergrundbild und einem Song aus der Volksmusik punkten können. Hier muss ein peppiges Webdesign gewählt werden, welches genau auf die Bedürfnisse der Zielgruppe zugeschnitten ist, um bei dieser auch Erfolg zu haben.

Datum: Freitag, 30. November 2007 23:58
Themengebiet: Webdesign Trackback: Trackback-URL
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